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Hundeschule Dog's Life - Erziehung mit Gefühl und Verstand

Markersignal/Markerwort:

Warum arbeite ich mit Markersignalen? Weil sie eine eindeutige Kommunikation ermöglichen, und ich damit extrem schnell und eindeutig richtiges Verhalten einfangen kann!
Zuerst lernt der Hund, dass das Markersignal etwas Tolles ankündigt, im zweiten Schritt lernt er, dass er nach dem richtigen/erwünschten Verhalten das Markersignal hört und damit eine Belohnung auslöst. Und ein Verhalten, welches sich für den Hund lohnt und bei dem er sich wohl fühlt, wird zukünftig häufiger gezeigt :-)

Als Markersignal verwenden wir entweder ein Geräusch -zB. das „Klickklack“ eines Klickers/Knackfrosch und/oder ein Wort zb. Tip, Top, Klick, Klix, Ping etc.

 

Ein kleines Anwendungsbeispiel aus der Praxis:
Ihr Hund soll das „Sitz“ erlernen. Der Ablauf mit dem Markersignal schaut dann wie folgt aus:
Ihr Hund setzt sich – in dem Moment, in dem der „Hintern den Boden berührt“, sagen wir das Markersignal und reichen dem Hund danach seine Belohnung.
Wir fangen also 100%ig genau DEN Moment ein, in dem der Hund das gewünschte Verhalten zeigt, welches wir nach dem „Sitz-Signal“ haben möchten: „Hintern berührt Boden“!
Der Hund lernt also: „Ah ja, wenn ich „Sitz“ höre und dann den Hintern zum Boden bringe, höre ich das tolle Wort welches mir eine Belohnung ankündigt *freu* UND bekomme eine Belohnung *nochmalfreu*! Super! Dann mach ich das doch gleich nochmal wenn ich „Sitz“ höre.“

Ein etwas spezielleres Beispiel, in dem das Markersignal hilft, ein Verhalten welches nur minikurz gezeigt wird, so einzufangen und zu bestätigen, dass es nach und nach immer länger und immer zuverlässiger gezeigt wird:
Wenn mein Rüde Billy sah, dass in der Küche irgendetwas zu Boden fiel, prügelte er alle anderen Hunde in der Nähe beiseite, um es ja als Erster zu erwischen. Das passierte innerhalb von Sekundenbruchteilen und war sehr unschön für alle Beteiligten :-(
Ich fing an zu trainieren und ließ bewusst etwas fallen, um im gleichen Moment Billy`s Markersignal: „Tip“ zu sagen -und zwar in dem Sekundenbruchteil (!), in dem Billy das Objekt fallen sah, aber noch nicht hinstürzte- und belohnte ihn dann mit etwas Gutem von oben. Ich konzentrierte mich also auf den Moment, in dem Billy noch richtiges Verhalten zeigte (es fallen sehen und stehen bleiben), fing es ein und bestärkte es mit dem Markersignal und der folgenden Belohnung.
Im Laufe des Trainings wurde Billy`s Verhalten: etwas fallen sehen, stehen bleiben und zu mir gucken -immer sicherer, er hielt es länger und heute zeigt er dieses Verhalten sehr zuverlässig :-)

 

Ursprünglich stammt das Markertraining aus dem Training mit Wildtieren: Die Amerikanerin Karen Pryor verknüpfte ein Pfeifensignal mit Fisch-Belohnung, um Delfine zu trainieren. Erst einige Jahrzehnte später fing man an Markersignale im Hundetraining zu benutzen und mittlerweile werden auch in vielen Zoos Zootiere damit zb. für stressfreie Tierarzt-Behandlungen oder Pflegemaßnahmen trainiert. Und wenn man einen Elefanten mit Hilfe eines Markersignals dazu bringen kann, sich mit dem Hintern so ans Gehegegitter zu stellen, dass der Tierarzt -einfach so und stressfrei- eine Spritze verabreichen kann, dann ist ein Markersignal allemal dazu geeignet, unseren Hunden Sitz, Platz und Co. beizubringen ;-)

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…und es hat CLICK gemacht

 

 

Alexandra Borowski

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